ACHTUNG – Triggerwarnung! Schauspielerin Viola Wedekind macht ihre Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt öffentlich. Mit ihrem mutigen Schritt will sie Betroffenen eine Stimme geben und das Schweigen brechen. Viola wendet sich mit einem bewegenden Reel an die Öffentlichkeit. Darin berichtet sie, zweimal in ihrem Leben vergewaltigt und mehrfach sexuell belästigt worden zu sein.
Die Übergriffe hätten sich in unterschiedlichen Lebensphasen ereignet – einmal, als sie 19 Jahre alt war, und ein weiteres Mal, als sie bereits über 40 war.

Anlass für ihre Offenheit ist die Aktion „Walls of Shame“ in Mannheim, an der die Schauspielerin teilnimmt. Sie wolle dazu beitragen, dass sexualisierte Gewalt nicht länger verschwiegen oder verharmlost werde. Sie beschreibt, wie Scham, Angst vor Schuldzuweisungen und die Sorge, dass einem nicht geglaubt wird, Betroffene oft zum Schweigen bringen. Dabei habe sie in Gesprächen mit Freundinnen immer wieder festgestellt, wie viele Frauen ähnliche Erfahrungen gemacht hätten.
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Ihre Botschaft ist klar: Die Verantwortung dürfe nicht bei den Betroffenen liegen. Vielmehr brauche es gesellschaftliche Aufklärung, Solidarität und klare Regeln, um Übergriffe zu verhindern. Dass sie mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit geht, sei nicht ohne Risiko. Dennoch wolle sie nicht länger schweigen. Mit den Hashtags #nurjaheißtja und #dieschammussdieseitewechseln setzt Viola ein deutliches Zeichen gegen sexualisierte Gewalt.

Fotos: RTL/Sebastian Meyer